So läuft eine Stunde grob ab
Vom tiefen Stand bis zur ersten Form
- Aufwärmen und Dehnen. Beweglichkeit ist im Kung Fu kein Beiwerk, sondern Grundlage — jede Stunde beginnt damit.
- Die Stände, etwa der tiefe Reiterstand „Mabu“. Sie sehen simpel aus und sind überraschend anstrengend — genau hier wächst die Stabilität, aus der jede Technik kommt.
- Die Grundtechniken. Schläge, Tritte und Blöcke bauen auf den Ständen auf — saubere Technik vor Tempo.
- Die Formen, im Kung Fu „Taolu“. Festgelegte Abläufe gegen unsichtbare Gegner — das Herzstück: Sie speichern die Techniken eines Stils und schulen Konzentration und Muskelgedächtnis.
- Wer weiter ist, lernt Partnerübungen und Waffenformen wie den Langstock.

